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25.05.2009
Kunst-Stückchen verbinden Ost und West
Bundestagspräsident Lammert gratuliert zum Jubiläum
Sie sind jung, sie sind frisch und inspiriert: Und dennoch feiern die Drüggelter Kunst-Stückchen in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Jubiläum. Westfalens kleinstes Festival haben die Organisatoren just zur Zeit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung, anno 1989 und 1990, ins Leben gerufen. Und die Macher haben das geeinte Deutschland stets vorgelebt, wurden doch immer wieder Künstler aus den neuen Bundesländern verpflichtet.

Ein Umstand, der auch in der Öffentlichkeit nicht unbeachtet blieb. Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert gratuliert jetzt zum Jubiläum: „Die Drüggelter Kunst-Stückchen sind ein schönes Beispiel für die verbindende Wirkung von Musik.“

Die Leipziger Blechbläser beispielsweise waren von Anfang an dabei. Bei der aktuellen Auflage der Drüggelter Kunst-Stückchen zu Pfingsten, 30. Mai bis 1. Juni, dürfen sie als Stammgäste nicht fehlen. Traditionell gestaltet das Ensemble das Abschlusskonzert am 1. Juni, 19 Uhr, in der Konzertscheune. Mit dem Motto „Engelsblech und Kampfharfe“ dürften Hörgenüsse vorprogrammiert sein. Das Repertoire umfasst Musik aus Barock, Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischem Sound mit Abstechern in die Sparten Folk, Pop und Jazz. Speziell für die Kunst-Stückchen wurden unter anderem „Variationen über Vysehrad“ von Jan Koetsier nach einem Original von Smetana, die „Sonata Vespertina“ von Jan Pavel Vejvanovsk├Ż und Werke von Georg Friedrich Händel, darunter „Einzug der Könige von Saba“, auf die musikalische Speisekarte gesetzt. Die Zuschauer dürfen sich auf einen international bekannten Klangkörper freuen, der mit zahlreichen Konzerten, TV- und Rundfunkaufnahmen sowie Meisterkursen von sich reden macht.

Eine weitere Ost-West-Verbindung ist der Auftritt des Leipziger Horncollegiums. Die Gruppe spielt ausschließlich auf Instrumenten des Anröchter Alphornbauers Hubertus Hense. Der Künstler fertigt seine Alphörner nicht, wie üblich, aus Fichtenholz, sondern aus amerikanischer Roterle. Profimusiker wissen um den vielfach besseren Klang der Instrumente solchen Materials. Hubertus Hense exportiert demnach in die ganze Welt. Wie der Zufall wollte, lernte der Künstler im Rahmen der Kunst-Stückchen einen Musiker des Leipziger Horncollegiums persönlich kennen ÔÇô nicht nur der Einstieg in eine wunderbare Zusammenarbeit, sondern auch der Anlass, das Ensemble für Westfalens kleinstes Festival zu holen. Zu hören sind die vier ehemaligen Absolventen der Leipziger Musikhochschule am Festivalsonntag, 31. Mai, gegen 16 Uhr zusammen mit den Haarstrang-Alphornisten.

Pressetext, Abdruck honorarfrei

Die Veranstaltung wird gefördert vom Land NRW



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